Jahreshauptversammlung

In Wen­torf kamen die Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg zu ihrer dies­jäh­ri­gen Jah­res­haupt­ver­samm­lung zusam­men. Im Mit­tel­punkt stand die Wahl eines neu­en Kreis­vor­stan­des. Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung bestä­tig­te den 21-jäh­ri­gen Cal­vin Fromm aus Schwar­zen­bek ein­stim­mig als Kreis­vor­sit­zen­den. Fromm, der den Juso-Kreis­ver­band seit Dezem­ber 2014 anführt, zeig­te sich bei den Anwe­sen­den dank­bar für den anhal­tend gro­ßen Rück­halt.

Als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de wer­den Fromm die Schwar­zen­be­ker Schü­le­rin San­dra Ber­nich (18 Jah­re) und der 22 Jah­re alte Stu­dent Pas­cal Hay aus Küh­sen zur Sei­te ste­hen. Der Wen­tor­fer SPD-Vor­sit­zen­de Lucas Sie­mers (21 Jah­re) und die 17-jäh­ri­ge Schü­le­rin Lena Kelm aus Brei­ten­fel­de kom­plet­tie­ren den Vor­stand als Bei­sit­zer. „Der neue Vor­stand ver­tritt das gesam­te Spek­trum unse­rer Alters­grup­pe. Sowohl jun­ge als auch poli­tisch erfah­re­ne aus den unter­schied­lichs­ten Ecken unse­res Krei­ses fin­den sich bei uns ver­tre­ten“, stellt Fromm fest.

Nicht wie­der zur Wahl ange­tre­ten sind Immo Brau­ne und Vin­cent Bet­t­aque. Wäh­rend Immo Brau­ne sich vier Jah­re im Vor­stand – dar­un­ter ein Jahr als des­sen Vor­sit­zen­der – für jung­so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Poli­tik stark mach­te, waren es bei Vin­cent Bet­t­aque drei Jah­re. Fromm ist sich sicher: „Ohne Immo Brau­ne und Vin­cent Bet­t­aque hät­te die Jugend in der Poli­tik eine schwä­che­re Stim­me gehabt. Wir dan­ken ihnen für die­sen Ein­satz.“

Im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung ver­ab­schie­de­ten die Jusos fer­ner ihr Kom­mu­nal­wahl­pro­gramm. Für die am 6. Mai 2018 statt­fin­den­de Kom­mu­nal­wahl haben sie sich vor­ge­nom­men, die Kom­mu­nal­ver­tre­tun­gen zu ver­jün­gen. „Es kann nicht sein, dass sich unse­re poli­ti­schen Ver­tre­tun­gen zum Teil zu Senio­ren­clubs ent­wi­ckelt haben. Die Jugend muss gleich­be­rech­tigt Gehör fin­den, zumal es häu­fig um ihre Zukunft geht. Die­ses Anlie­gen wer­den wir als Jusos unver­än­dert ins Bewusst­sein der Poli­tik brin­gen“, betont Fromm selbst­be­wusst.

Diskussionsveranstaltung mit den Landtagskandidaten

Am 29. März 2017 hat­ten die SPD Schwar­zen­bek und Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg in Schwar­zen­bek unter dem Titel „Safe­ty first? — Wie es um unse­re Poli­zei steht“ zur Dis­kus­si­on über das The­ma der inne­ren Sicher­heit gela­den. Als Dis­ku­tan­ten stan­den die Land­tags­kan­di­da­ten Kath­rin Wag­ner-Bockey und Man­fred Bör­ner sowie der Vor­sit­zen­de der GdP-Regio­nal­grup­pe Mar­co Hecht-Hinz den Gäs­ten Rede und Ant­wort.

„Egal ob es um die Poli­zei­prä­senz in der Flä­che oder die Gefahr von Ein­brü­chen ging, konn­ten die drei Dis­ku­tan­ten die Sor­gen der Gäs­te mit ihrer Erfah­rung aus der Berufs­pra­xis aus­räu­men. Ein­hel­lig wur­de begrüßt, dass die SPD-geführ­te Lan­des­re­gie­rung den CDU-Stel­len­ab­bau bei der Poli­zei gestoppt und dafür 200 zusätz­li­che Stel­len geschaf­fen wur­den“, zieht der Vor­sit­zen­de der Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg und kom­mis­sa­ri­sche Vor­sit­zen­de der SPD Schwar­zen­bek ein posi­ti­ves Fazit. In der nächs­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode möch­ten sich die Poli­zis­ten Kath­rin Wag­ner-Bockey und Man­fred Bör­ner als Land­tags­ab­ge­ord­ne­te vor allem für eine bes­se­re Aus­stat­tung der Poli­zei sowie für dau­er­haft min­des­tens 500 Poli­zei­be­am­te mehr auf der Stra­ße ein­set­zen, um dem Leit­bild einer Bür­ger­po­li­zei gerecht wer­den zu kön­nen.

SAFETY FIRST? - Wie es um unsere Polizei steht

Von Ein­brü­chen bis hin zur Ter­ror­ge­fahr beschäf­tigt die öffent­li­che Sicher­heit nicht nur die aktu­el­le poli­ti­sche Debat­te, son­dern auch das all­täg­li­che Leben. Zu die­sem The­ma laden die SPD Schwar­zen­bek und Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg für Mitt­woch, den 29. März 2017, um 19:00 Uhr in Schrö­ders Hotel (Com­pe­stra­ße 6, 21493 Schwar­zen­bek) zur Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung unter dem Titel „SAFETY FIRST? — Wie es um unse­re Poli­zei steht“ ein.

Als Gast dür­fen wir zum einen Mar­co Hecht-Hinz (Vor­sit­zen­der der Regio­nal­grup­pe Lau­en­burg-Stor­marn der Gewerk­schaft der Poli­zei) begrü­ßen. Zum ande­ren erwar­ten wir mit den Land­tags­kan­di­da­ten und Poli­zis­ten Kath­rin Wag­ner-Bockey für den Wahl­kreis Lau­en­burg-Süd sowie Man­fred Bör­ner für den Wahl­kreis Lau­en­burg-Nord zwei Poli­ti­ker, die mit Fra­gen der inne­ren Sicher­heit wie kei­ne ande­ren ver­traut sind.

Wir wür­den uns freu­en, Sie am 29.03.2017 in Schwar­zen­bek will­kom­men zu hei­ßen und mit uns zu dis­ku­tie­ren.

In der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung der Stadt Schwar­zen­bek vom 09. Febru­ar brach­te die SPD-Frak­ti­on einen Antrag zur Ein­füh­rung einer 30-Pro­zent-Quo­te für bezahl­ba­ren Wohn­raum ein (sie­he Tages­ord­nungs­punkt 22.1). Dazu erklärt der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der SPD Schwar­zen­bek und Juso-Kreis­vor­sit­zen­de Cal­vin Fromm: „Dass die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung den Schritt zu mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum in Schwar­zen­bek nicht oder noch nicht mit­ge­hen woll­te, ist mehr als bedau­er­lich. Tei­le der städ­ti­schen Poli­tik schei­nen wie­der ein­mal lie­ber bloß zu schnacken, anstatt anzu­pa­cken. Manch satu­rier­te Stadt­ver­ord­ne­te müs­sen sich man­gels eige­ner Betrof­fen­heit viel­leicht nicht son­der­lich um das The­ma küm­mern. Gera­de jun­ge Leu­te auf der Suche nach bezahl­ba­rem Wohn­raum sind aber nega­tiv von die­ser Blo­cka­de­hal­tung betrof­fen. Es kommt nicht von unge­fähr, dass jun­ge Leu­te heut­zu­ta­ge im Durch­schnitt län­ger zu Hau­se leben als noch vor eini­gen Jah­ren. Die hohen Mie­ten wol­len neben einem zeit­in­ten­si­ve­ren Stu­di­um oder der Aus­bil­dung schließ­lich auch geschul­tert wer­den.“

 

Wohnungsbau in Schwarzenbek nur sozialer Wohnungsbau

Fromm führt wei­ter aus: „Eine Quo­te von 30 Pro­zent bezahl­ba­rem Wohn­raum wür­de sicher­stel­len, dass sozia­ler Woh­nungs­bau bei der Bau­leit­pla­nung der Stadt zukünf­tig im Blick behal­ten wird. Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren über­wie­gend Ein­zel- und Rei­hen­haus­sied­lun­gen aus dem Boden zu stamp­fen, ist bau­po­li­tisch zu ein­sei­tig gedacht. Zudem wäre die Quo­te ein Signal an poten­zi­el­le Bau­her­ren gewe­sen, dass Woh­nungs­bau in Schwar­zen­bek nur sozia­ler Woh­nungs­bau sein kann. Ande­re Städ­te wie bei­spiels­wei­se Geest­hacht sind bereits wei­ter. Es gin­ge also, wenn es die Schwar­zen­be­ker Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung wirk­lich möch­te.“

Hinweis zum Abschluss

In die­sem Jahr erar­bei­ten wir unser Jugend­pro­gramm zur schles­wig-hol­stei­ni­schen Kom­mu­nal­wahl 2018. Dies soll nicht im luft­lee­ren Raum, son­dern im Aus­tausch mit den Men­schen in unse­rem Kreis erfol­gen. Unter dem Hash­tag #genialkommunal2018 kön­nen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg über Face­book, Twit­ter und Insta­gram mit uns in Ver­bin­dung tre­ten und ihre Vor­stel­lun­gen vor­brin­gen. Dane­ben kann auch ‚klas­sisch‘ eine Nach­richt bspw. per E-Mail an calvin.fromm@jusos-rz.de geschickt oder an der nächs­ten unse­rer so genann­ten ‚Ide­en­schmie­de‘ zur Erar­bei­tung des Jugend­wahl­pro­gram­mes teil­ge­nom­men wer­den. Die nächs­te Ide­en­schmie­de fin­det bei­spiels­wei­se am Frei­tag, den 17. März, um 19:00 Uhr im Mehr­zweck­raum des Büche­ner Bür­ger­hau­ses (Amts­platz 1, 21514 Büchen) statt. Nähe­re Infor­ma­tio­nen fol­gen dem­nächst über unse­re Web­site und Anmel­dun­gen sind vor­her bit­te an die oben genann­te Adres­se zu rich­ten.

"Mitmachen statt meckern"

Zum „Super­wahl­jahr 2017“ erklärt der Juso-Kreis­vor­sit­zen­de Cal­vin Fromm: „Die schles­wig-hol­stei­ni­sche Land­tags­wahl am 07. Mai und die Bun­des­tags­wahl am 24. Sep­tem­ber ent­schei­den über die Zukunft unse­res Lan­des. Dabei macht die Absen­kung des Wahl­al­ters durch die SPD-geführ­te Lan­des­re­gie­rung auf das 16. Lebens­jahr ins­be­son­de­re die Land­tags­wahl zu einer Wahl der Jugend. Als Juso-Kreis­ver­band bie­ten wir allen Schu­len und Jugend­ver­bän­den im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg an, zu den Wah­len Rede und Ant­wort zu ste­hen. Dane­ben wer­den wir Inter­es­sier­ten zudem in eige­nen Ver­an­stal­tun­gen Mög­lich­kei­ten eines unmit­tel­ba­ren Aus­tau­sches mit den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten bie­ten.“

Wer sich mit der Land­tags­kan­di­da­tin Kath­rin Wag­ner-Bockey für den Wahl­kreis Lau­en­burg-Süd und dem Land­tags­kan­di­da­ten Man­fred Bör­ner für den Wahl­kreis Lau­en­burg-Nord über das The­ma der öffent­li­chen Sicher­heit aus­tau­schen möch­te, hat am Mitt­woch, den 29. März, die Mög­lich­keit dazu. Die Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung der Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg unter dem Titel „Safe­ty first? — Wie es um unse­re Poli­zei steht“ fin­det in Koope­ra­ti­on mit der SPD Schwar­zen­bek um 19:00 Uhr in Schrö­ders Hotel (Com­pe­stra­ße 6, 21493 Schwar­zen­bek) statt.

 

„MITMACHEN STATT MECKERN“

„Gera­de in den unsi­che­ren Zei­ten eines Donald Trump gilt für uns Jusos das Mot­to ‚Mit­ma­chen statt meckern‘. Ent­spre­chend rufen wir dazu auf, Posi­ti­on zu bezie­hen und direkt in der Poli­tik mit­zu­wir­ken. Dafür haben sich bei­spiels­wei­se allein in 2017 sechs jun­ge Men­schen durch einen Ein­tritt in die SPD im Kreis Her­zog­tum ent­schie­den. Die­sen Rücken­wind wer­den wir in die anste­hen­den Wahl­kämp­fe mit­neh­men. Natür­lich bie­ten wir aber auch allen ande­ren Inter­es­sier­ten im Alter bis 35 Jah­re unab­hän­gig von einer Mit­glied­schaft die Mög­lich­keit, sich ein­zu­brin­gen. So erar­bei­ten wir in die­sem Jahr unser Jugend­pro­gramm zur schles­wig-hol­stei­ni­schen Kom­mu­nal­wahl 2018. Dies soll nicht im luft­lee­ren Raum, son­dern im Aus­tausch mit den Men­schen in unse­rem Kreis erfol­gen“, betont Fromm.

Stell­ver­tre­ten­der Juso-Kreis­vor­sit­zen­der Immo Brau­ne

Der stell­ver­tre­ten­de Juso-Kreis­vor­sit­zen­de Immo Brau­ne erklärt das Vor­ha­ben: „Unter dem Hash­tag #genialkommunal2018 kön­nen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg über Face­book, Twit­ter und Insta­gram mit uns in Ver­bin­dung tre­ten und ihre Vor­stel­lun­gen vor­brin­gen. Dane­ben kann auch ‚klas­sisch‘ eine Nach­richt bspw. per E-Mail an calvin.fromm@jusos-rz.de geschickt oder an der nächs­ten unse­rer so genann­ten ‚Ide­en­schmie­de‘ zur Erar­bei­tung des Jugend­wahl­pro­gram­mes am Frei­tag, den 17. März, um 19:00 Uhr vor­aus­sicht­lich in Büchen teil­ge­nom­men wer­den. Genaue­re Infor­ma­tio­nen sind dazu bald auf unse­rer Web­site unter jusos-rz.de zu fin­den. So wol­len wir mög­lichst vie­len, ins­be­son­de­re jun­gen Men­schen, die Mög­lich­keit geben, sich ein­fach und schnell ein­zu­brin­gen. Wir wün­schen uns Impul­se dar­über, was dem Ein­zel­nen vor Ort wich­tig ist oder ver­än­dert wer­den soll. Das kön­nen die Abfahrts­zei­ten des Schul­bus­ses oder aber auch der Erhalt des Frei­bads sein. Und wer Blut geleckt hat, kann sich natür­lich auch per­sön­lich ein­brin­gen und in den Gre­mi­en in sei­nem bzw. ihrem Ort mit­ar­bei­ten – dar­über wür­den wir uns am meis­ten freu­en.“