#FreitagsFragen an… Matthis Hack

Hack

In unse­rer Serie #Frei­tags­Fra­gen las­sen wir am Frei­tag jeweils Kreis­tags­kan­di­da­ten für die Kom­mu­nal­wahl am 06. Mai 2018 zu Wort kom­men. Die­ses Mal ist Mat­t­his Hack an der Rei­he und für die Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg stellt Lena Kelm die Fra­gen.

 

KELM FÜR DIE JUSOS: War­um bist du der SPD bei­ge­tre­ten?

HACK: Nach der Schul­zeit wur­de mei­ne eige­ne Welt grö­ßer. Ich habe mich zuvor schul­po­li­tisch enga­giert und mit dem wach­sen­den Umfeld wuchs auch der Wunsch sich ein­zu­brin­gen. Der ein­fachs­te Weg, poli­tisch zu gestal­ten, ist wohl der in einer Par­tei. Die Fra­ge wel­che Par­tei stell­te sich kaum, sie war durch Fami­lie, Freun­de und Über­zeu­gung bereits beant­wor­tet, denn ich glau­be, dass nur eine fai­re Gesell­schaft eine sta­bi­le Gesell­schaft ist.  

 

KELM FÜR DIE JUSOS: Du hast dich für ein recht unge­wöhn­li­ches Stu­di­um ent­schie­den. Ita­lie­nisch. War­um?

HACK: Ich habe mich zuvor an Elek­tro- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik ver­sucht, doch mich nicht dar­in wie­der gefun­den. Also muss­te ich mich erneut umschau­en. Ich kam über Lite­ra­tur und den Wunsch viel Umgang mit Men­schen zu haben auf Ita­lie­nisch. Wie man sich ver­mut­lich den­ken kann, wird auch im Stu­di­um einer Spra­che viel geschnackt. Alles in allem bin ich sehr zufrie­den mit mei­ner Ent­schei­dung.  

 

KELM FÜR DIE JUSOS: Was soll­te die Kom­mu­nal­po­li­tik in unse­rem Kreis errei­chen?

HACK: Mir liegt am Her­zen den Kreis mit der Zeit zu bewe­gen, ohne aber in der Metro­po­le Ham­burg ein­fach unter zu gehen. Es geht mir dar­um unse­ren Kreis auch in Zukunft als schö­ne Hei­mat zu behal­ten und zu ermög­li­chen. Mit mei­nen The­men­schwer­punk­ten auf Bau und Sozia­les will ich die­ses Ziel zu errei­chen.  

 

BEZAHLBARER WOHNRAUM

Quel­le: Pixabay

KELM FÜR DIE JUSOS: War­um siehst du Hand­lungs­be­darf durch den Kreis was Wohn­raum angeht?

HACK: Im Zeit­raum zwi­schen 2009 und 2016 ist die Bevöl­ke­rung unse­res Krei­ses um rund 8000 Ein­woh­ner gestie­gen. Eine nicht uner­heb­li­che Rol­le spielt dabei unse­re Lage in der Metro­pol­re­gi­on Ham­burg. Mit der Nach­fra­ge nach Wohn­raum ist aber nicht ent­spre­chend das Ange­bot an vor allem auch bezahl­ba­rem Wohn­raum gestie­gen. Wir sehen nun den Kreis in der Ver­ant­wor­tung die­sem Defi­zit ent­ge­gen zu wir­ken.  

 

KELM FÜR DIE JUSOS: Wie soll­te der Kreis in den Woh­nungs­markt ein­grei­fen?

HACK: Wir wol­len Azu­bi- und Stu­den­ten­woh­nun­gen auf den Weg brin­gen. Jun­ge Men­schen, die noch nicht fest im Beruf ste­hen, haben nicht die Mög­lich­kei­ten auf dem Woh­nungs­markt zu kon­kur­rie­ren, aber auch gera­de die­se Men­schen sind wich­tig für uns im Kreis. Es soll­te uns am Her­zen lie­gen, das Aus­bil­dung nicht zum Weg­zie­hen zwingt, wenn wir Bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on im Kreis behal­ten wol­len. Sobald die Woh­nun­gen auf den Weg gebracht sind, ist der Bau von Azu­bi- und Stu­den­ten­wohn­hei­men zu prü­fen. 

 

KELM FÜR DIE JUSOS: Und wie sieht es mit Woh­nun­gen für nicht Azu­bis oder Stu­den­ten aus?

HACK: Wir wol­len bei der Bau­pla­nung anset­zen und for­dern eine Quo­te für bezahl­ba­ren Wohn­raum. Wir wol­len min­des­tens 20% ab einer Anzahl von 20 Wohn­ein­hei­ten. Auf den Dör­fern wird man gege­be­nen­falls Aus­nah­men machen müs­sen. Des Wei­te­ren wol­len wir auch in der öffent­li­chen Hand kom­mu­na­le Woh­nungs­be­stän­de. 

 

KELM FÜR DIE JUSOS: Woh­nun­gen im Besitz des Krei­ses klin­gen nach einem immensen Kos­ten­fak­tor. Wie soll die­ser bewäl­tigt wer­den?

HACK: Durch eine Koope­ra­ti­on mit bestehen­den Bau­ge­sell­schaf­ten. Kon­kret durch die güns­ti­ge Abga­be von Bau­land und im Gegen­zug den Bau von Wohn­raum für den Kom­mu­na­len Bedarf. In der Zusam­men­ar­beit sehen wir die Mög­lich­keit dem Defi­zit Abhil­fe zu schaf­fen. Um auch mit zukünf­ti­gen Ände­run­gen umzu­ge­hen, wird eine Bedarfs­ana­ly­se nötig.

 

HINWEIS: Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu inhalt­li­chen For­de­run­gen erhal­ten Sie hier. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich ger­ne auch per­sön­lich bei uns mel­den. Wir freu­en uns.

Calvin Fromm

Stu­dent der Rechts­wis­sen­schaft, Juso-Kreis­vor­sit­zen­der, stellv. Vor­sit­zen­der des Sozi­al- und Kul­tur­aus­schus­ses sowie stellv. Mit­glied im Finanz­aus­schuss der Stadt Schwar­zen­bek, stell­ver­tre­ten­des Mit­glied im Jugend­hil­fe­aus­schuss des Krei­ses Her­zog­tum Lau­en­burg und Juso-Ver­tre­ter im SPD-Kreis­vor­stand

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