Jusos legen Grundstein für Gründerkultur

Gründerkultur
Matthis Hack, Immo Braune, Lucas Siemers, Ulf Hahn, Lucas Kelm, Fabian Harbrecht, Calvin Fromm (v.l.n.r.)

Bei der Auf­stel­lung des SPD-Kom­mu­nal­wahl­pro­gram­mes konn­ten sich die Jusos Her­zog­tum Lau­en­burg bereits erfolg­reich zum The­men­be­reich “Wirt­schaft” ein­brin­gen. Am 07. Febru­ar knüpf­te die SPD-Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on dar­an an, indem sie den im Jahr 2017 begon­nen Aus­tausch mit dem Geschäfts­füh­rer der Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg mbH (WFL) Ulf Hahn fort­führ­te.

“Der Kreis kann mit der WFL auf einen kom­pe­ten­ten Part­ner in der Wirt­schafts­po­li­tik bau­en. Mit der Erschlie­ßung von Gewer­be­flä­chen setzt sie die Saat für Arbeits­plät­ze, stei­gen­de Steu­er­ein­nah­men und dadurch ent­ste­hen­de finan­zi­el­le Hand­lungs­spiel­räu­me in ande­ren Poli­tik­fel­dern”, erklärt der Juso-Kreis­vor­sit­zen­de Cal­vin Fromm.

Der Wen­tor­fer SPD-Vor­sit­zen­de Lucas Sie­mers führt dazu wei­ter aus: “Weni­ge und zu teu­re Flä­chen haben dazu geführt, dass Ham­burg als Stand­ort nicht län­ger attrak­tiv ist. Hier soll­te der Kreis in Zusam­men­ar­beit mit den Städ­ten und Gemein­den den eige­nen Stand­ort­vor­teil aus­spie­len. Gleich­zei­tig muss neben der Ansie­de­lung und dem Erhalt bestehen­der Unter­neh­men die Grund­la­ge für eine Grün­der­kul­tur im Kreis gelegt wer­den. Wenn ein jun­ger Mensch eine inno­va­ti­ve Idee hat und ein Start-up grün­den möch­te, ist er heu­te noch auf­ge­schmis­sen. Es darf nicht sein, dass nur Rei­che mit einem gro­ßen Geld­beu­tel die Mög­lich­keit zu Exis­tenz­grün­dun­gen haben.”

“Eine Grün­der­kul­tur lässt sich aller­dings nicht am Reiß­brett pla­nen. Des­halb for­dern wir zur Stär­kung vor­han­de­ner Struk­tu­ren die Ent­wick­lung einer Inno­va­ti­ons­clus­ter-Stra­te­gie. Anknüp­fen lie­ße sich an das Geest­hach­ter Inno­va­tions- und Tech­no­lo­gie­zen­trum, an dem mit der WFL und der Kreis­spar­kas­se Her­zog­tum Lau­en­burg bereits wesent­li­che Akteu­re des Krei­ses betei­ligt sind. Unter Ein­be­zie­hung des Helm­holtz-Zen­trum Geest­hacht könn­ten sich Syn­er­gie­ef­fek­te im Rah­men einer ganz­heit­li­chen Stra­te­gie nut­zen las­sen. Ein eige­nes För­der­instru­men­ta­ri­um für Start-ups ist in dem Zusam­men­hang uner­läss­lich. Zu den­ken ist bei­spiels­wei­se an zins­lo­se Grün­der­dar­le­hen und Mikro­kre­di­te bis hin zu Ven­ture-Capi­tal”, erläu­tert Fromm und fasst zusam­men: “Nicht nur die Digi­ta­li­sie­rung führt zum Umbrü­chen in der Wirt­schaft. Wir möch­ten die Grund­la­ge dafür legen, dass der Kreis die­se Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft nicht ver­schläft.”

Beim Gespräch mit der WFL zuge­gen war auch Fabi­an Har­brecht als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Her­zog­tum Lau­en­burg Mar­ke­ting und Ser­vice GmbH (HLMS). Für ihn ist das tra­di­tio­nell enge Ver­hält­nis von HLMS und WFL Aus­druck einer guten Stand­ort­po­li­tik: „Der Bin­nen­tou­ris­mus ist eine der star­ken Wachs­tums­bran­chen in Deutsch­land, von des­sen posi­ti­ver Ent­wick­lung es zu pro­fi­tie­ren gilt. Gera­de die hohe Aus­las­tung unse­rer Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten und stei­gen­de Nach­fra­ge zei­gen die vie­len Poten­tia­le. Die­ser Nach­fra­ge nach­zu­kom­men sowie unse­ren Hotel- und Gas­tro­no­mie­be­trie­ben als kom­pe­ten­ter Part­ner bei Ver­mark­tung zur Sei­te zu ste­hen, sind gemein­sa­me Pro­jek­te von WFL und HLMS.“

Calvin Fromm

Stu­dent der Rechts­wis­sen­schaft, Juso-Kreis­vor­sit­zen­der, stellv. Vor­sit­zen­der des Sozi­al- und Kul­tur­aus­schus­ses sowie stellv. Mit­glied im Finanz­aus­schuss der Stadt Schwar­zen­bek, stell­ver­tre­ten­des Mit­glied im Jugend­hil­fe­aus­schuss des Krei­ses Her­zog­tum Lau­en­burg und Juso-Ver­tre­ter im SPD-Kreis­vor­stand

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