Rote spenden Rotes

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Calvin Fromm und Matthis Hack (v.l.n.r.)

Am 29. Janu­ar 2018 nah­men die Juso-Kreis­tags­kan­di­da­ten Cal­vin Fromm, Lucas Sie­mers und Mat­t­his Hack am Blut­spen­de-Ter­min des DRK in Wen­torf bei Ham­burg teil. Dazu führt der Juso-Kreis­vor­sit­zen­de Cal­vin Fromm aus: „Das gespen­de­te Blut fin­det bei­spiels­wei­se bei Krebs­er­kran­kun­gen oder Herz­er­kran­kun­gen Anwen­dung. Des­halb wer­ben wir für das Blut­spen­den, indem wir selbst mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen. Als Juso-Kreis­tags­kan­di­da­ten möch­ten wir die nächs­ten Wochen näm­lich auch nut­zen, um einer­seits etwas Gutes zu tun und dabei ande­rer­seits auf die vie­len Stüt­zen in unse­rer Gesell­schaft auf­merk­sam zu machen. Das DRK und deren Mit­glie­der sind zwei­fel­los eine sol­che Stüt­ze.“

Lucas Sie­mers mit DRK-Prä­sent für Erst­spen­der

Sogar einen Schritt wei­ter ging der Wen­tor­fer SPD-Vor­sit­zen­de Lucas Sie­mers und ent­schied sich noch am sel­ben Abend dafür, DRK-Mit­glied zu wer­den. „Ich ken­ne den Orts­ver­ein seit mei­ner Kind­heit und bin tief beein­druckt, was die Mit­glie­der in den letz­ten Jah­ren auf die Bei­ne gestellt haben. Vie­le sehen das DRK zurecht als eine fest eta­blier­te und gesell­schafts­über­grei­fen­de Orga­ni­sa­ti­on. Des­we­gen möch­te ich den Orts­ver­ein unter­stüt­zen und bin prompt bei­ge­tre­ten“, begrün­det er sei­ne Ent­schei­dung.

Eben­falls ger­ne am Blut­spen­den teil­ge­nom­men hät­te der Juso-Kreis­tags­kan­di­dat Immo Brau­ne. Er erläu­tert: „Noch immer sind homo­se­xu­el­le Män­ner von der Blut­spen­de aus­ge­schlos­sen. Zwar dür­fen Schwu­le nach der letz­ten Ände­rung der Richt­li­ni­en zur Blut­spen­de der Bun­des­ärz­te­kam­mer nach einem Jahr Ent­halt­sam­keit spen­den. Bei die­ser Ände­rung han­delt es sich aller­dings nur um vor­ge­gau­kel­te Akzep­tanz. In Wahr­heit wird hier­bei wei­ter­hin eine bestimm­te Men­schen­grup­pe in Zei­ten, in denen Blut­spen­den mehr denn je gebraucht wer­den, sys­te­ma­tisch aus­ge­grenzt. Mein Blut scheint grund­sätz­lich min­der­wer­tig zu sein.“ Eine Auf­wands­ent­schä­di­gung haben die Juso-Kreis­tags­kan­di­da­ten beim Blut­spen­den nicht erhal­ten, aber sie neh­men die­se der­zeit statt­fin­den­de Dis­kri­mi­nie­rung von homo­se­xu­el­len Män­nern zum Anlass für eine Spen­de in Höhe von 100 Euro. Das Geld soll einer noch zu bestim­men­den Orga­ni­sa­ti­on zugu­te­kom­men, die sich für die Gleich­stel­lung von LGBT-Men­schen ein­setzt.

 

Hin­weis:

Hier kön­nen Sie schau­en, wann und wo der nächs­te Blut­spen­de-Ter­min in Ihrer Nähe statt­fin­det. Hier fin­den Sie all­ge­mei­ne wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Blut­spen­den.

Calvin Fromm

Stu­dent der Rechts­wis­sen­schaft, Juso-Kreis­vor­sit­zen­der, stellv. Vor­sit­zen­der des Sozi­al- und Kul­tur­aus­schus­ses sowie stellv. Mit­glied im Finanz­aus­schuss der Stadt Schwar­zen­bek, stell­ver­tre­ten­des Mit­glied im Jugend­hil­fe­aus­schuss des Krei­ses Her­zog­tum Lau­en­burg und Juso-Ver­tre­ter im SPD-Kreis­vor­stand

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