Verpasste Chance beim Wohnungsbau

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

In der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung der Stadt Schwar­zen­bek vom 09. Febru­ar brach­te die SPD-Frak­ti­on einen Antrag zur Ein­füh­rung einer 30-Pro­zent-Quo­te für bezahl­ba­ren Wohn­raum ein (sie­he Tages­ord­nungs­punkt 22.1). Dazu erklärt der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der SPD Schwar­zen­bek und Juso-Kreis­vor­sit­zen­de Cal­vin Fromm: „Dass die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung den Schritt zu mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum in Schwar­zen­bek nicht oder noch nicht mit­ge­hen woll­te, ist mehr als bedau­er­lich. Tei­le der städ­ti­schen Poli­tik schei­nen wie­der ein­mal lie­ber bloß zu schnacken, anstatt anzu­pa­cken. Manch satu­rier­te Stadt­ver­ord­ne­te müs­sen sich man­gels eige­ner Betrof­fen­heit viel­leicht nicht son­der­lich um das The­ma küm­mern. Gera­de jun­ge Leu­te auf der Suche nach bezahl­ba­rem Wohn­raum sind aber nega­tiv von die­ser Blo­cka­de­hal­tung betrof­fen. Es kommt nicht von unge­fähr, dass jun­ge Leu­te heut­zu­ta­ge im Durch­schnitt län­ger zu Hau­se leben als noch vor eini­gen Jah­ren. Die hohen Mie­ten wol­len neben einem zeit­in­ten­si­ve­ren Stu­di­um oder der Aus­bil­dung schließ­lich auch geschul­tert wer­den.“

 

Wohnungsbau in Schwarzenbek nur sozialer Wohnungsbau

Fromm führt wei­ter aus: „Eine Quo­te von 30 Pro­zent bezahl­ba­rem Wohn­raum wür­de sicher­stel­len, dass sozia­ler Woh­nungs­bau bei der Bau­leit­pla­nung der Stadt zukünf­tig im Blick behal­ten wird. Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren über­wie­gend Ein­zel- und Rei­hen­haus­sied­lun­gen aus dem Boden zu stamp­fen, ist bau­po­li­tisch zu ein­sei­tig gedacht. Zudem wäre die Quo­te ein Signal an poten­zi­el­le Bau­her­ren gewe­sen, dass Woh­nungs­bau in Schwar­zen­bek nur sozia­ler Woh­nungs­bau sein kann. Ande­re Städ­te wie bei­spiels­wei­se Geest­hacht sind bereits wei­ter. Es gin­ge also, wenn es die Schwar­zen­be­ker Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung wirk­lich möch­te.“

Hinweis zum Abschluss

In die­sem Jahr erar­bei­ten wir unser Jugend­pro­gramm zur schles­wig-hol­stei­ni­schen Kom­mu­nal­wahl 2018. Dies soll nicht im luft­lee­ren Raum, son­dern im Aus­tausch mit den Men­schen in unse­rem Kreis erfol­gen. Unter dem Hash­tag #genialkommunal2018 kön­nen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg über Face­book, Twit­ter und Insta­gram mit uns in Ver­bin­dung tre­ten und ihre Vor­stel­lun­gen vor­brin­gen. Dane­ben kann auch ‚klas­sisch‘ eine Nach­richt bspw. per E-Mail an calvin.fromm@jusos-rz.de geschickt oder an der nächs­ten unse­rer so genann­ten ‚Ide­en­schmie­de‘ zur Erar­bei­tung des Jugend­wahl­pro­gram­mes teil­ge­nom­men wer­den. Die nächs­te Ide­en­schmie­de fin­det bei­spiels­wei­se am Frei­tag, den 17. März, um 19:00 Uhr im Mehr­zweck­raum des Büche­ner Bür­ger­hau­ses (Amts­platz 1, 21514 Büchen) statt. Nähe­re Infor­ma­tio­nen fol­gen dem­nächst über unse­re Web­site und Anmel­dun­gen sind vor­her bit­te an die oben genann­te Adres­se zu rich­ten.

Calvin Fromm

Stu­dent der Rechts­wis­sen­schaft, Juso-Kreis­vor­sit­zen­der, stellv. Vor­sit­zen­der des Sozi­al- und Kul­tur­aus­schus­ses sowie stellv. Mit­glied im Finanz­aus­schuss der Stadt Schwar­zen­bek, stell­ver­tre­ten­des Mit­glied im Jugend­hil­fe­aus­schuss des Krei­ses Her­zog­tum Lau­en­burg und Juso-Ver­tre­ter im SPD-Kreis­vor­stand

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